PERMATECTURE
Lebendige Orte planen - Landschaft stärken - Wasser speichern

ANSATZ

UNSER ANSATZ
Wir lesen den Ort, bevor wir planen.
PERMATECTURE betrachtet Grundstücke, Gebäude, Freiräume und Landschaften als zusammenhängende Systeme. Gelände, Wasser, Boden, Vegetation, Nutzung, Wege, Gebäude und Pflege werden nicht getrennt voneinander gedacht, sondern gemeinsam entwickelt.
Ziel sind Orte, die ökologisch funktionieren, gestalterisch überzeugen, nutzbar bleiben und langfristig tragfähig sind.

DER ORT GIBT DIE RICHTUNG VOR
Jeder Ort hat eine eigene Logik. Topografie, Wasserwege, Boden, Klima, Vegetation, bestehende Gebäude, Wege und Nutzungen zeigen, welche Entwicklung sinnvoll ist.
Wir beginnen daher nicht mit fertigen Lösungen, sondern mit Beobachtung, Analyse und dem genauen Verständnis der Ausgangslage.
Erst daraus entstehen passende Konzepte.

WASSER, BODEN UND VEGETATION ALS GRUNDLAGE
Wasser, Boden und Vegetation bilden die Grundlage lebendiger Landschaften.
Wasser soll nicht möglichst schnell abgeleitet werden, sondern dort, wo es sinnvoll ist, verlangsamt, verteilt, versickert, gespeichert und nutzbar gemacht werden.
Böden sollen bedeckt, belebt und vor Erosion geschützt werden. Vegetation wird nicht nur als Gestaltungselement verstanden, sondern als funktionaler Teil des Systems: für Mikroklima, Bodenaufbau, Wasserrückhalt, Biodiversität, Nutzung und Aufenthaltsqualität.

WASSERRETENTION ALS ERFAHRUNGSHINTERGRUND
Das Thema Wasserretention begleitet unsere Arbeit seit vielen Jahren. Besonders prägend waren unter anderem die Erfahrungen am Krameterhof und die Zusammenarbeit mit Sepp Holzer und Josef A. Holzer (Holzer Permaculture) in zahlreichen Projekten, Workshops und Seminaren.
Dabei wurde für uns deutlich: Wasser ist kein isoliertes technisches Thema. Es steht immer in Verbindung mit Gelände, Boden, Vegetation, Nutzung, Klima, Pflege und langfristiger Entwicklung.
Diese Erfahrung fließt heute in unsere Planung ein. Wir übernehmen keine fertigen Muster, sondern lesen jeden Ort neu: Wo entsteht Abfluss? Wo kann Wasser verlangsamt werden? Wo kann es versickern, gespeichert, verteilt oder für Vegetation und Nutzung verfügbar gemacht werden?

GEBÄUDE UND LANDSCHAFT ZUSAMMENDENKEN
Architektur endet nicht an der Fassade.
Gebäude, Hofräume, Wege, Gärten, landwirtschaftliche Flächen und Landschaftsräume beeinflussen einander. Lage, Ausrichtung, Erschließung, Materialität, Wasserführung, Vegetation und Nutzung bestimmen, wie ein Ort funktioniert.
Deshalb entwickeln wir Gebäude und Freiräume im Zusammenhang mit Gelände, Landschaft und Alltag.

NUTZUNG ERNST NEHMEN
Ein gutes Konzept muss zum Leben und Arbeiten vor Ort passen.
Nutzung, Pflege, Bewirtschaftung, Zugänglichkeit, Maschinenbreiten, Wegeführung, Aufenthaltsqualität, Jahreszeiten und langfristige Entwicklung werden von Anfang an mitgedacht.
So entstehen Lösungen, die nicht nur auf dem Plan funktionieren, sondern im Alltag bestehen.

MIT EINFACHEN, ROBUSTEN STRUKTUREN ARBEITEN
Wir bevorzugen robuste, nachvollziehbare und pflegbare Lösungen.
Oft entstehen gute Projekte nicht durch maximale technische Komplexität, sondern durch kluge räumliche Ordnung: Wasserwege verstehen, Gelände nutzen, Vegetation richtig platzieren, Nutzungen entflechten, Übergänge stärken und vorhandene Strukturen weiterentwickeln.

GESTALTUNG UND FUNKTION VERBINDEN
Ökologische Funktion und Gestaltung gehören zusammen.
Ein Ort soll Wasser halten, Boden schützen, Lebensräume schaffen und Nutzung ermöglichen. Gleichzeitig soll er räumlich klar, schön, lesbar und angenehm sein.
Unsere Planung verbindet daher technische, ökologische und gestalterische Fragen.

UMSETZUNG VON ANFANG AN MITDENKEN
Ein Konzept ist nur so gut wie seine Umsetzbarkeit.
Deshalb berücksichtigen wir Kosten, Pflege, Bauablauf, Genehmigungen, Fördermöglichkeiten, verfügbare Materialien, ausführende Betriebe und praktische Umsetzungsschritte bereits in der Konzeptphase.
Bei Bedarf begleiten wir Projekte auch während der Umsetzung.

UNSERE ARBEITSWEISE IN VIER SCHRITTEN
1. Verstehen
Wir klären Ausgangslage, Ziele, Probleme, Potenziale und Rahmenbedingungen.
2. Analysieren
Wir lesen Gelände, Wasserwege, Boden, Vegetation, Nutzung, Gebäude, Wege und Entwicklungsmöglichkeiten.
3. Entwickeln
Wir entwerfen ein räumliches Konzept mit Maßnahmen, Prioritäten und Umsetzungslogik.
4. Begleiten
Wir unterstützen bei Abstimmung, Förderung, Einreichung, Detailplanung, Umsetzung oder Pflege.

WOFÜR DIESER ANSATZ GEEIGNET IST
Unser Ansatz eignet sich für:
• private Grundstücke und Gärten
• Hofstellen und Gebäude im Landschaftszusammenhang
• landwirtschaftliche Flächen und Betriebsräume
• Teiche, Mulden, Bachräume und Feuchtzonen
• strukturreiche Kulturlandschaften
• öffentliche Freiräume und Naherholungsräume
• Gemeinde- und Förderprojekte
• Bildungsorte und ökologische Entwicklungsprojekte

ABSCHLUSS / KONTAKT
Sie möchten wissen, welches Potenzial ein Ort hat?
Wir unterstützen Sie dabei, Grundstücke, Hofstellen, Gärten, landwirtschaftliche Flächen, Gebäude oder Landschaftsräume als zusammenhängendes System zu entwickeln.

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